CloudsMovement

CloudsMovement Visualisierung

Eine cloudgestützte Plattform zur Entwicklung, Ausführung und Verwaltung von Web-Applikationen – offen für alle Programmiersprachen, ideal für Legacy-Modernisierung und schnelle Umsetzung neuer Anforderungen.

Ohne Umbauzwang Bestehender Code kann weiterlaufen
Time-to-Value Neue Funktionen schnell produktiv
Technologieoffen Python, Go, C#, Xbase++ u. a.
Verteilt Web-Kommunikation & Verarbeitung getrennt

Bewährte Software. Moderne Web-Oberflächen.

Nutzen Sie Ihre bestehende Fachlogik weiter. CloudsMovement verbindet Ihre Anwendungen mit einer modernen Browseroberfläche – die Verarbeitung und Ihre Daten können dabei lokal bleiben.

CloudsMovement verbindet bestehende COBOL-, Xbase-, Pascal- und Python-Anwendungen mit einer modernen Web-GUI. Die Control Plane vermittelt Jobs an mehrere parallel arbeitende Nodes; Fachlogik und Daten können lokal bleiben.
Bestehender Sourcecode → CloudsMovement → moderne Web-GUI. Zum Vergrößern das Schaubild anklicken oder antippen.
Architektur - Stand der Entwicklung

Technische Einordnung der CloudsMovement-Architektur

CloudsMovement basiert auf einer hybriden, verteilten Architektur, bei der zentrale Steuerungsfunktionen und die eigentliche Anwendungsverarbeitung voneinander getrennt werden.

Die Architektur lässt sich in zwei wesentliche Ebenen gliedern:

1. Zentrale Steuerungsebene – Control Plane

Die zentrale CloudsMovement-Instanz, beispielsweise unter www.dsource-solution.de, übernimmt insbesondere:

  • Anmeldung und Authentifizierung der Benutzer
  • Benutzer- und Rechteverwaltung
  • Session-Verwaltung
  • Job-Verwaltung und Job-Vermittlung
  • Zuordnung von Benutzern zu freigegebenen CloudsMovement-Nodes

Die zentrale Instanz steuert und koordiniert damit die Verarbeitung, ohne die eigentliche Business-Logik zwingend selbst auszuführen.

2. Lokale Verarbeitungsebene – Compute Plane

Die fachliche Verarbeitung erfolgt auf einem CloudsMovement Node beim Anwender. Dieser Node kann beispielsweise auf einem vorhandenen PC oder Notebook betrieben werden.

Dort befinden sich die eigentlichen Anwendungen sowie – abhängig vom jeweiligen Einsatzfall – die zugehörigen lokalen Daten- und Mandantenbereiche, beispielsweise:

DATA/<USERAREA>

Der lokale CloudsMovement Node fungiert damit als Application- und Data-Host.

Die Business-Logik kann dabei in unterschiedlichen Programmiersprachen oder Laufzeitumgebungen implementiert sein, beispielsweise in Xbase++, Harbour, Python oder Go.

Ablauf einer Anforderung

Aus Sicht des Benutzers erfolgt der Zugriff über eine Weboberfläche. Der Browser muss dabei nicht wissen, auf welchem Rechner die angeforderte Fachfunktion tatsächlich ausgeführt wird.

Ein typischer Ablauf ist:

Browser → zentrale CloudsMovement-Steuerung → authentifizierter Job → CloudsMovement Node → lokale Anwendung / lokale Daten → Ergebnis → Browser

Der Benutzer meldet sich zunächst an der zentralen CloudsMovement-Instanz an und fordert eine freigegebene Funktion an.

CloudsMovement ordnet diese Anforderung dem zuständigen Node zu. Dort wird die entsprechende Anwendung bzw. Funktion ausgeführt. Das Ergebnis wird anschließend an die CloudsMovement-Infrastruktur zurückgegeben und dem Benutzer beispielsweise als HTML im Browser dargestellt.

Einbindung bestehender Anwendungen

Ein wesentlicher Vorteil dieser Architektur besteht darin, dass vorhandene Fachanwendungen nicht zwingend vollständig auf eine klassische Web- oder Cloudarchitektur migriert werden müssen.

Beispielsweise kann eine bestehende Xbase++- oder Harbour-Anwendung weiterhin auf einem lokalen Rechner ausgeführt werden. CloudsMovement stellt die Verbindung zwischen einer modernen browserbasierten Benutzeroberfläche und der vorhandenen Business-Logik her.

Damit können Benutzeroberfläche, Business-Logik und Datenhaltung stärker voneinander getrennt werden.

Insbesondere bei bestehenden Anwendungen kann dadurch der Migrationsaufwand erheblich reduziert werden.

Dezentrale Datenhaltung

Die Architektur ermöglicht es grundsätzlich, sensible Unternehmensdaten lokal beim jeweiligen Unternehmen zu belassen.

Der zentrale CloudsMovement-Dienst muss im Idealfall lediglich die für die Steuerung erforderlichen Informationen verarbeiten, beispielsweise:

Benutzer X ist berechtigt, Funktion Y auf CloudsMovement Node Z auszuführen.

Ob und welche Nutzdaten während eines Jobs über die zentrale Infrastruktur übertragen werden, hängt von der konkreten Implementierung ab. Datenschutz und Datensicherheit ergeben sich daher nicht automatisch aus der Architektur, sondern müssen durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen sichergestellt werden.

Beispiel: kleiner Handwerksbetrieb

Ein kleiner Betrieb könnte einen vorhandenen PC oder das Notebook des Betriebsinhabers als CloudsMovement Node einsetzen.

Die Mitarbeiter greifen über Browser, Tablets oder Smartphones auf freigegebene Funktionen zu. Die eigentliche Fachanwendung und die betrieblichen Daten können weiterhin auf dem lokalen Rechner verarbeitet werden.

Für solche Einsatzszenarien kann dadurch der Betrieb eines separaten klassischen Application- oder Terminalservers entfallen.

Sicherheitsrelevante Anforderungen

Die wesentlichen technischen Herausforderungen der Architektur liegen insbesondere in:

  • sicherer Authentifizierung und Autorisierung
  • Verschlüsselung der Kommunikation
  • zuverlässiger und nachvollziehbarer Jobzustellung
  • eindeutiger Zuordnung von Benutzer, Session, Job und Node
  • Absicherung des lokalen CloudsMovement Nodes
  • Protokollierung sicherheitsrelevanter Vorgänge
  • Schutz gegen unzulässige oder manipulierte Funktionsaufrufe

Besonders wichtig ist, dass die zentrale Instanz keine beliebigen Programme oder Befehle auf einem Node ausführen können darf.

Der lokale CloudsMovement Agent sollte ausschließlich explizit freigegebene Anwendungen, Machines oder Funktionen starten können. Zusätzlich muss geprüft werden, ob der anfordernde Benutzer für die jeweilige Funktion autorisiert ist.

Dadurch entsteht eine klar definierte Sicherheitsgrenze zwischen zentraler Steuerung und lokaler Ausführung.

Architekturmodell

CloudsMovement kann technisch als

hybride, verteilte Anwendungsarchitektur mit zentralem Control Plane und dezentralen Compute- und Data-Nodes

beschrieben werden.

Der wesentliche Architekturgedanke besteht in der Trennung von:

zentraler Erreichbarkeit und Steuerung

und

dezentraler Verarbeitung und Datenhaltung.

Damit unterscheidet sich CloudsMovement von einer klassischen Webanwendung, bei der Webserver, Business-Logik und Datenbank typischerweise innerhalb einer zentral betriebenen Server- oder Cloud-Infrastruktur angesiedelt sind.

CloudsMovement verfolgt dagegen das Prinzip:

Die Steuerung ist zentral – die Ausführung kann dezentral beim Anwender erfolgen.

Was CloudsMovement für ein Unternehmen leistet

Weniger Reibung. Mehr Umsetzung. Mehr Wiederverwendung.

Modernisierung ohne Big-Bang

Legacy bleibt nutzbar. Funktionen werden schrittweise modernisiert und als Web-Applikation bereitgestellt – ohne das gesamte System neu zu bauen.

Entwicklung mit vorhandenen Skills

Teams verwenden die Programmiersprachen und Tools, die bereits beherrscht werden. CloudsMovement orchestriert die Verarbeitung.

Standardisierte Web-Auslieferung

Ergebnisse kommen als HTML zurück – ideal für Portale, interne Web-Tools und kontrollierte Prozessketten.

Positionierung (ein Satz)

CloudsMovement ist eine persönliche, technologieoffene Cloud-Plattform, die Jobs aus dem Web entgegennimmt, verteilt verarbeitet und Ergebnisse wieder webbasiert zurückliefert – ideal, um neue Lösungen schnell zu liefern und bewährte Altsysteme weiter zu nutzen.

So funktioniert CloudsMovement

Ein klarer Ablauf – vom Web-Request bis zur HTML-Ausgabe.

1

Request

Eine Web-Seite löst einen Job aus (z. B. Formular/POST) und übergibt die Nutzdaten an CloudsMovement.

2

Dispatch

CloudsMovement nimmt den Job an, verwaltet Status und leitet die Verarbeitung an passende Worker weiter.

3

Verarbeitung

Worker führen die Aufgabe in der passenden Technologie aus (z. B. Python/Go/C#) und erzeugen das Ergebnis.

4

Ergebnis

Das Resultat wird als HTML bereitgestellt und im Browser angezeigt – kontrolliert, nachvollziehbar, integrierbar.

Typische Einsatzszenarien

Praktisch, nachvollziehbar, sofort in Prozesse einhängbar.

Ideal für

  • Web-Applikationen, die Business-Logik in bestehenden Programmen weiterverwenden
  • Fachverfahren, die Schritt für Schritt modernisiert werden sollen
  • Portale, die Ergebnisse als HTML/Reports zurückgeben
  • Prozessketten (Import → Verarbeitung → Ergebnis) mit klaren Statusübergängen
  • Teams mit gemischten Tech-Stacks und gewachsenen Codebasen

Warum das rechnet

  • Weniger Neuentwicklung: vorhandener Code bleibt wertvoll
  • Schneller Delivery-Loop: neue Funktionen früher produktiv
  • Keine Tool-Zwangsjacke: Sprache/DB passend zum Problem
  • Stabile Web-Schnittstelle: klare Eingänge, klare Ausgänge
  • Skalierbar durch Verteilung: Verarbeitung unabhängig vom Web-Frontend

Sicherheit & Kontrolle

Geeignet für sensible Daten und kontrollierte Abläufe.

Minimierte Datenspuren

Verarbeitung kann so gestaltet werden, dass Daten nur so lange wie nötig zwischengespeichert werden. Das reduziert Angriffsfläche.

Verschlüsseltes Dateisystem

Dateien liegen in einem eigenen, hochverschlüsselten Dateisystem und werden über eine Explorer-ähnliche Oberfläche verwaltet.

Nachvollziehbare Statusläufe

Jobs sind über Status und IDs nachvollziehbar. Das erleichtert Betrieb, Support und Auditierbarkeit.

Hinweis

Konkrete Sicherheitsmechanismen (z. B. Verschlüsselungskonzept, Schlüsselverwaltung, Retention) werden projektabhängig definiert und dokumentiert.

Kontakt / Demo

CloudsMovement live sehen oder Einsatz für ein konkretes Vorhaben besprechen? Kurzbeschreibung schicken – Rückmeldung folgt zeitnah.

Direkt

dsource solution gmbh
Website: www.dsource-solution.de
info@dsource-solution.de

Für die Anfrage

Bitte angeben:
• Ziel/Use-Case
• vorhandene Technologien (z. B. Python/Go/DB)
• Daten-Sensitivität / Compliance
• gewünschter Zeitrahmen

CloudsMovement Legacy-Integration Polyglotte Verarbeitung Web-Return (HTML)